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© Susanne Froeschle 2000-2010 ©


Tip des Monats September:

Paper Piecing - Foundation Piecing - Nähen nach Zahlen

Nadel:

- eine Nadel No. 90/14 verwenden

Garn:

- möglichst feines Garn verwenden, damit die Näht nicht so stark auftragen

Schablonenmaterial, zum Beispiel:

- Butterbrotpapier
- 60 g Druckerpapier
- wasserlösliches Papier
- wasserlösliches Stickvlies
- Stickvlies
- Windelvlies
- Luftpostbriefpapier - Durchschlagpapier

Um zu vermeiden, daß Druckerschwärze, Druckertinte, Toner vom
Kopierer auf das Bügelbrett gelangen, dieses vorher mit einem
alten Handtuch oder Stoffstück abdecken

Stichlänge:

- eine kleine Stichlänge einstellen, ca. 18-20 Stiche pro Inch (ca. 7 - 8 Stiche pro Zentimeter)


Wenn man den Einschnitt in einer Garnrolle nicht findet, um den Faden
fest zu hängen, markiert man diesen Einschnitt farbig mit einem
Folienstift.




Ölen der Nähmaschine:

Selbst modernen Nähmaschinen müssen geölt werden (es sei denn, es ist ausdrücklich durch die Gebrauchsanweisung verboten!).

Vor allem gilt: nur EIN Tropfen Öl, und auch diesen gründlich wieder abwischen, das Öl kriecht überall hin, und selbst sehr gutes Maschinenöl verharzt mit den Jahren. Zudem setzt sich Staub auf überschüssigem Öl ab.

Alle in der Gebrauchsanleitung gezeigten Ölstellen werden geölt, darüber hinaus noch überall dort, wo Metall an Metall reibt, AUSSER an Zahnrädern, die müssen gefettet werden. Kunststofflager und -zahnräder dürfen NICHT geölt oder gefettet werden!

Niemals Öl an den Motor bringen. Der Motor benötigt, wenn überhaupt, Fett!

Man kann diesen einen Tropfen Öl mit Hilfe eines Wattestäbchens gut dosieren, oder mit einem Zahnstocher, Schaschlik-Spieß, oder mit Hilfe eines Strohhalmes einen Tropfen aufnehmen und durch die Länge des Halmes auch an schwer erreichbare Stellen bringen. Es gibt auch Fläschchen mit speziellen, flexiblen Schläuchen:

Zoom Spout Oiler

mit freundlicher Genehmigung von Claudia Schreiber aus Maintal:

Am Anfang soll man ja einen Stich mit der Maschine machen und dann den
Unterfaden hochholen, um Knuddel und Schlingen auf der Rückseite zu
vermeiden. Das fand ich immer sehr umständlich und fummelig. Ich
habe mir das gespart, indem ich ein Stück entfernt vom Beginn der
Naht einen Stich in den Quilt genäht habe, dann hebe ich den Nähfuß
an, ziehe den Quilt an die Stelle, an der ich mit dem
Maschinenquilten beginnen will und nähe einfach los (aber anfangs
stelle ich immer die kleinste Stichlänge ein, nähe einen Stich,
dann einen Stich rückwärts und wieder drei Stiche vorwärts, erst
dann stelle ich die richtige Stichlänge ein; am Ende der Naht mache
ich das umgekehrt. So löst sich keine Naht auf.)
Zum Schluß schneide ich die Fäden bündig ab und ziehe die Fadenenden.

 

Viele Grüße, Claudia aus Maintal.



Vliesreste:

Wenn man ein Vlies aus einem Paket nicht ganz verbraucht hat, das  Reststück abmessen, die Maße auf ein Etikett schreiben und dieses auf die Verpackung kleben. So weiß man auf einen Blick, was noch da ist.

Außerdem kann man, bevor man den Rest verpackt, die Verpackung umdrehen,
so weiß man ganz sicher, daß das kein ganzes Vliesstück mehr ist. 



Paper Piecing - Foundation Piecing - Nähen nach Zahlen

Nadel:

- eine Nadel No. 90/14 verwenden

Schablonenmaterial, zum Beispiel:

- Butterbrotpapier (es gibt auch festeres, muss man einfach mal probieren, zu dünnes reisst eben schneller)
- 60 g Druckerpapier oder auch Durchschlagpapier (Bürobedarf!)
- wasserlösliches Papier
- wasserlösliches Stickvlies
- Stickvlies
- Windelvlies

Um zu vermeiden, daß Druckerschwärze, Druckertinte, Toner vom
Kopierer auf das Bügelbrett gelangen, dieses vorher mit einem
alten Handtuch oder Stoffstück abdecken

Stichlänge:

- eine kleine Stichlänge einstellen, ca. 18-20 Stiche pro Inch (ca. 7 - 8 Stiche pro Zentimeter)


Fadenreste entfernen nach dem Auftrennen:

 

Die Naht alle paar Stiche mit dem Nahttrenner auftrennen.
Ein Stück Klebeband auf die aufgetrennte Naht kleben, die Fädchen
bleiben fast alle daran hängen.

Trennen der Teile nach dem Ketten-Nähen:

Eine alte Kunststoff-Garnrolle nehmen, den Nahttrenner, der bei der
Nähmaschine dabei war, in das Loch stecken, mit der Spitze nach oben.
So hat man beide Hände frei und kann die Teile prima trennen.
Und diese Nahttrenner, den meistens eh keiner verwendet, hat seinen
Zweck endlich erfüllt!




Ältere Tips:


Wie entferne ich Vliesofix o.ä. vom Bügeleisen?

 

  • Einreibealkohol 
  • Hot Iron Cleaner - ein super Bügeleisenreiniger, danach flutscht das Bügeleisen wieder über Stoff!
  • bei Edelstahl-Sohlen: Stahl-Fix
  • manchmal hilft es auch, über Abfallstoffstücke zu bügeln


  • Trockene Aufbewahrung ist wichtig!

    Oft findet man in Schuhkartons, Computerzubehörkartons o.ä. kleine Tütchen mit Silikagel-Kügelchen. Diese Tütchen bewahre ich auf und gebe sie z.B. in meinen Nähmaschinenkoffer, in die Tüte mit dem wasserlöslichen Garn, in die Tüte mit wasserlöslichem Vlies, um sämtliche Luftfeuchtigkeit zu absorbieren.

    >
    Diverse Tipps

     

  • Im Flugzeug zum Faden abschneiden statt einer Schere den Behälter
    der Zahnseide mitnehmen. Schneidet zwar nicht SEHR gut, aber es
    schneidet.

     

  • Damit man die Zeit beim Nähen nicht vergißt: einen Wecker auf
    "Einschlafen" stellen, dann läuft die Musik eine Stunde lang. Hört
    die Musik auf: aufstehen, strecken, dehnen, Kaffee oder Tee holen oder wegbringen ;-) usw. ...

     

  • Selber noch nicht ausprobiert, aber woanders schon gehört: leicht
    stumpfe Rollschneiderklingen über ein paar Lagen Alufolie rollen,
    bis die Folie in Schnipseln ist. Soll angeblich wieder scharf sein.

     

  • Leichtes, tragbares Bügelbrett zum mitnehmen: ein Stoffbrett aus
    dem Quiltladen erbitten, in der Mitte auseinanderschneiden, mit
    Vlies oder altem Frotteehandtuch polstern, mit Stoff umwickeln,
    feststecken oder festnähen, fertig. Sehr leicht und transportabel! © Susanne Froeschle 2000-2010 ©

    Tip des Monats Juli:


    Ölen der Nähmaschine:

    Selbst modernen Nähmaschinen müssen geölt werden (es sei denn, es ist ausdrücklich durch die Gebrauchsanweisung verboten!).

    Vor allem gilt: nur EIN Tropfen Öl, und auch diesen gründlich wieder abwischen, das Öl kriecht überall hin, und selbst sehr gutes Maschinenöl verharzt mit den Jahren. Zudem setzt sich Staub auf überschüssigem Öl ab.

    Alle in der Gebrauchsanleitung gezeigten Ölstellen werden geölt, darüber hinaus noch überall dort, wo Metall an Metall reibt, AUSSER an Zahnrädern, die müssen gefettet werden. Kunststofflager und -zahnräder dürfen NICHT geölt oder gefettet werden!

    Niemals Öl an den Motor bringen. Der Motor benötigt, wenn überhaupt, Fett!

    Man kann diesen einen Tropfen Öl mit Hilfe eines Wattestäbchens gut dosieren, oder mit einem Zahnstocher, Schaschlik-Spieß, oder mit Hilfe eines Strohhalmes einen Tropfen aufnehmen und durch die Länge des Halmes auch an schwer erreichbare Stellen bringen. Es gibt auch Fläschchen mit speziellen, flexiblen Schläuchen:

    Zoom Spout Oiler

    mit freundlicher Genehmigung von Claudia Schreiber aus Maintal:

    Am Anfang soll man ja einen Stich mit der Maschine machen und dann den
    Unterfaden hochholen, um Knuddel und Schlingen auf der Rückseite zu
    vermeiden. Das fand ich immer sehr umständlich und fummelig. Ich
    habe mir das gespart, indem ich ein Stück entfernt vom Beginn der
    Naht einen Stich in den Quilt genäht habe, dann hebe ich den Nähfuß
    an, ziehe den Quilt an die Stelle, an der ich mit dem
    Maschinenquilten beginnen will und nähe einfach los (aber anfangs
    stelle ich immer die kleinste Stichlänge ein, nähe einen Stich,
    dann einen Stich rückwärts und wieder drei Stiche vorwärts, erst
    dann stelle ich die richtige Stichlänge ein; am Ende der Naht mache
    ich das umgekehrt. So löst sich keine Naht auf.)
    Zum Schluß schneide ich die Fäden bündig ab und ziehe die Fadenenden.

     

    Viele Grüße, Claudia aus Maintal.



    Vliesreste:

    Wenn man ein Vlies aus einem Paket nicht ganz verbraucht hat, das  Reststück abmessen, die Maße auf ein Etikett schreiben und dieses auf die Verpackung kleben. So weiß man auf einen Blick, was noch da ist.

    Außerdem kann man, bevor man den Rest verpackt, die Verpackung umdrehen,
    so weiß man ganz sicher, daß das kein ganzes Vliesstück mehr ist. 



    Paper Piecing - Foundation Piecing - Nähen nach Zahlen

    Nadel:

    - eine Nadel No. 90/14 verwenden

    Schablonenmaterial, zum Beispiel:

    - Butterbrotpapier (es gibt auch festeres, muss man einfach mal probieren, zu dünnes reisst eben schneller)
    - 60 g Druckerpapier oder auch Durchschlagpapier (Bürobedarf!)
    - wasserlösliches Papier
    - wasserlösliches Stickvlies
    - Stickvlies
    - Windelvlies

    Um zu vermeiden, daß Druckerschwärze, Druckertinte, Toner vom
    Kopierer auf das Bügelbrett gelangen, dieses vorher mit einem
    alten Handtuch oder Stoffstück abdecken

    Stichlänge:

    - eine kleine Stichlänge einstellen, ca. 18-20 Stiche pro Inch (ca. 7 - 8 Stiche pro Zentimeter)


    Fadenreste entfernen nach dem Auftrennen:

     

    Die Naht alle paar Stiche mit dem Nahttrenner auftrennen.
    Ein Stück Klebeband auf die aufgetrennte Naht kleben, die Fädchen
    bleiben fast alle daran hängen.

    Trennen der Teile nach dem Ketten-Nähen:

    Eine alte Kunststoff-Garnrolle nehmen, den Nahttrenner, der bei der
    Nähmaschine dabei war, in das Loch stecken, mit der Spitze nach oben.
    So hat man beide Hände frei und kann die Teile prima trennen.
    Und diese Nahttrenner, den meistens eh keiner verwendet, hat seinen
    Zweck endlich erfüllt!




    Ältere Tips:


    Wie entferne ich Vliesofix o.ä. vom Bügeleisen?

     

  • Einreibealkohol 
  • Hot Iron Cleaner - ein super Bügeleisenreiniger, danach flutscht das Bügeleisen wieder über Stoff!
  • bei Edelstahl-Sohlen: Stahl-Fix
  • manchmal hilft es auch, über Abfallstoffstücke zu bügeln


  • Trockene Aufbewahrung ist wichtig!

    Oft findet man in Schuhkartons, Computerzubehörkartons o.ä. kleine Tütchen mit Silikagel-Kügelchen. Diese Tütchen bewahre ich auf und gebe sie z.B. in meinen Nähmaschinenkoffer, in die Tüte mit dem wasserlöslichen Garn, in die Tüte mit wasserlöslichem Vlies, um sämtliche Luftfeuchtigkeit zu absorbieren.

    >
    Diverse Tipps

     

  • Im Flugzeug zum Faden abschneiden statt einer Schere den Behälter
    der Zahnseide mitnehmen. Schneidet zwar nicht SEHR gut, aber es
    schneidet.

     

  • Damit man die Zeit beim Nähen nicht vergißt: einen Wecker auf
    "Einschlafen" stellen, dann läuft die Musik eine Stunde lang. Hört
    die Musik auf: aufstehen, strecken, dehnen, Kaffee oder Tee holen oder wegbringen ;-) usw. ...

     

  • Selber noch nicht ausprobiert, aber woanders schon gehört: leicht
    stumpfe Rollschneiderklingen über ein paar Lagen Alufolie rollen,
    bis die Folie in Schnipseln ist. Soll angeblich wieder scharf sein.

     

  • Leichtes, tragbares Bügelbrett zum mitnehmen: ein Stoffbrett aus
    dem Quiltladen erbitten, in der Mitte auseinanderschneiden, mit
    Vlies oder altem Frotteehandtuch polstern, mit Stoff umwickeln,
    feststecken oder festnähen, fertig. Sehr leicht und transportabel!


  • Stichlänge beim Maschinennähen

    Mein Tipp: ich wähle die Stichlänge etwas länger als mein Nahttrenner
    breit ist - so kann ich gut wieder auftrennen, wenn es denn sein

    muß!

    Probleme beim Einfädeln der Nähmaschinennadel?

    Mein Tipp: die Nadel herausnehmen, einfädeln, und wieder einsetzen!

    Wo habe ich nur diesen Stoff gekauft ???

    Mein Tipp: Mit einem Stoffmalstift oder Kugelschreiber auf die
    Webkante schreiben, wann und wo der Stoff gekauft wurde!


    Und beim Waschen???

    Mein Tipp: Ich schneide bei jedem Stoffstück, bevor es in die Wäsche
    kommt, an jeder der vier Ecken ein klitzekleines Dreieck ab
    (ca. 5 mm). So weiß ich selbst in meinem Stoffchaos anhand der
    "Ecken", ob der Stoff vorgewaschen ist oder nicht. Und: bei
    manchen Stoffen verhindert es das Ausfransen.


    Garnstärken und Ihre Bedeutung


      Allgemein

     

      Garn

    Gespinst, welches durch das Spinnen von Einzelfasern entstanden ist.

      Zwirn

    Vereinigung und Zusammendrehung mehrerer Garne.
    Vom Verbraucher in der Regel als Nähfaden betrachtet.

      Nr. bzw. No.

     

    gibt die Dicke des Nähfadens an. Je nach der Faser ist diese Nummer entweder
    mit Nm oder NeB (siehe unten) gleichzusetzen.

    Zwirne für normale Nähmaschinen (Doppelsteppstich) bestehen in der Regel
    aus der Zusammendrehung von 3 Garnen, Overlockfäden aus Zusammendrehung von 2 Garnen.

      Umrechnung

     

    Beispiel: Nm   70/3 = NeB 40/3 = 14 tex x 3
                   Nm 120/3 = NeB 70/3 =  8 tex x 3
                   (Beschreibung siehe unten)

      Nummerierungen

     

      Längen- Nummerierung

     

                                 Länge                    
    Längennummer = Gewicht (feststehend)
    Je niedriger die Längennummer, desto gröber das Garn.

      Nm

    Nummerisch metrisch: Längennummerierung für Seide und Synthetiks sowie Umspinnzwirne.
    Gibt an, wieviel Kilometer 1 Kilogramm wiegen.

    Beispiel: Ein Faden von 60km Länge und 1 kg Gewicht hat die Nm 60

      NeB

    ist die englische Nummerierung für Baumwolle und
    gibt an, wieviel Stränge (1 Strang = 768m) ein engl. Pfund (1 Pfund = 454g) wiegen.

    Beispiel: 50 Stränge Baumwollgarn die 1 engl. Pfund wiegen ergeben NeB 50

      Schreibweise

     

    Bei der Schreibweise wird zuerst die Nummer der Einzelfäden und dann wieviele Einzelfäden
    zusammengezwirnt sind angegeben.

    Beispiel: Ein Baumwoll-Zwirn 60/3 ist ein Zwirn aus 3 Garnen der Nummer 60

      Umrechnung

     

    Ein Synthetik-Faden der Stärke 100/3 entspricht einem Baumwollgarn 60/3

      Gewichts-
      Nummerierung

     

                                 Gewicht               
    Gewichtsnummer = Länge (feststehend)
    Je niedriger die Gewichtsnummer, desto feiner das Garn.

      Td oder den

    Der Feinheitsgrad von Rohseide und synthetischen Fasern wird nach Titer Denier bestimmt (Td oder den)
    und gibt an, wieviel Gramm ein Faden von 9000m Länge wiegt.

    Beispiel: Ein Faden von 40 Gramm Gewicht und 9000m Länge ist 40 den

      tex

    Die tex-Nummerierung soll Td bzw. den ablösen und gibt an, wieviel Gramm ein Faden von 1000m Länge wiegt.

    Beispiel: Ein Faden von 50 Gramm Gewicht und 1000m Länge ist 50 tex.
    Bei Zusammenfassung von 3 Fäden bezeichnet man diesen Zwirn mit 50 tex x 3

    Probleme mit der Quilt-Wäsche???

    Ich wasche Stoffe nicht immer vor, bzw. weiß nicht, ob Stoffe, die ich
    gesammelt habe, gewaschen sind. Ich sprühe diese Teile gut feucht
    ein und bügle sie auf Einstellung Baumwolle. Damit ist die Gefahr
    des Einlaufens zumindest gebannt.

    Wattestäbchen-Test: ein trocknes Wattestäbchen über den Stoff reiben -
    ist das Wattestäbchen verfärbt, würde ich den Stoff auf alle Fälle vorwaschen!

    Die Überraschung folgt meist nach der 1. Wäsche - färbt es, oder
    färbt es nicht? Ist die rote Farbe mal in ein helles Teil
    gelaufen, könnte man das Heulen bekommen.
    Aber nicht verzagen: den Quilt am besten gar nicht erst trocknen
    lassen, sondern mit einer doppelten Dosis ARIEL oder PERSIL COLOR
    nochmal waschen. In vielen Fällen löst sich die überschüssige
    Farbe dann.

    Sollte das nichts geholfen haben, gibt es noch Mittel aus der Textil-
    Industrie. Das sind zwar chemische Keulen, darüber muß man sich im
    Klaren sein, aber besser als ein ruinierter Quilt.

    Das "Vorher"-Mittel RETAYNE:
    Ein Farbfixierer für industriell gefärbte Stoffe aus Baumwolle,
    Rayon und Leinen, der ausblutet. Wird verwendet in der
    Waschmaschine oder Handwäsche mit heißem Wasser.

    Das "Nachher"-Mittel SYNTHRAPOL:
    Entfernt überschüssige Farbe von handgefärbten Stoffen. Entfernt
    Appretur vor dem Färben. Wird verwendet zum gleichmäßigen Färben
    im Färbebad.

    Einfädeln - Garne und Nadeln

    Sowohl bei Nadeln als auch Garnen hat jede Quilterin
    ihre eigenen Vorlieben :-)

    Faden:

    - Faden nicht rechtwinklig abschneiden, sondern schräg (diagonal)

    - Das Nadelöhr anfeuchten, *nicht* den Faden!

    - Wenn sich der Faden nicht auf der einen Seite des Öhrs einfädeln läßt, Nadelöhr drehen, andere Seite probieren. Durch das Ausstanzen des Öhrs ist das Öhr auf der einen Seite flacher als auf der anderen!

    - Die Garnrolle in der Hand liegend seitlich abrollen, dann verknotet das Garn später nicht so leicht

    Garnstärken: je höher die Zahl vor dem Schrägstrich, desto dünner
    das Garn; die Zahl nach dem Schrägstrich zeigt, aus wievielen
    Einzelfäden das Garn besteht (z.B. 50/3-fach ist dicker als
    60/3-fach, aber dünner als 30/3-fach)

    Für mich haben sich die Marken YLI Quiltgarn auf der Holzrolle und Coats Star Hand Quilting Thread
     am besten bewährt beim Einfädeln. Sie sind recht
    "störrisch" und biegen nicht so leicht um.

    Nadeln:

    - je kürzer die Nadel, desto kleiner werden die Stiche (und je dünner das Vlies, desto kleiner werden die Stiche!)

    - jeder Mensch hat ein anderes Hautklima - manchmal laufen die Nadeln
    an und fühlen sich stumpf an. Eventuell hilft der Wechsel zu einer Platinnadel

    - wenn eine Nadel nicht mehr gut sticht, kann man sie kurz durch die Haare ziehen, dann läuft sie wieder besser

    - ein Nadelkissen gefüllt mit langen Haaren (Friseur!) oder Resten
    von Wollvlies oder Sockenwolle aus Schurwolle fettet die Nadeln
    auch gut

    Ich quilte am liebsten mit Quiltnadeln (betweens) der Marken
    John James, Richard Hemming und Roxanne. Diese Nadeln sind die
    dünnsten, die ich bis jetzt finden konnte.

    Nadelgrößen:

    Handnähnadeln: je höher die Zahl, desto kürzer und dünner die Nadel
    z.B. 8 ist eine dicke Nadel, 12 eine dünne Nadel

    Nähmaschinennadeln: je höher die Zahl, desto dicker die Nadel
    z.B. 70 ist eine dünne Nadel, 100 ein dicke Nadel



    Etiketten- und Klebereste entfernen

    Besser nicht versuchen, Etiketten oder Preisschilder einfach so
    abzuziehen. Am Stück geht es besser!

    Als erstes mit dem Fön das Etikett warm machen, dann vorsichtig
    versuchen, es abzuziehen. Prima bei Büchern!

    Wenn das nicht geht, das aber möglichst nicht bei Büchern machen ;-)
    ein Küchenkrepp mit etwas Salatöl beträufeln, und damit auf dem
    Etikett reiben. Das funktioniert ganz gut bei bereits "papierfreien"
    Etiketten, die man schon versucht hat, nur mit den Fingern
    abzuziehen.

    Sollte auch das Öl nichts bewirken, gibt es (bitte NICHT bei
    bedruckten Linealen oder ähnlichen Artikeln probieren!) noch
    Brennspiritus oder Isopropylalkohol, Terpentinersatz, Aceton oder Verdünnung.

    Bitte immer erst an unauffälliger Stelle ausprobieren!!!!!

    Applikatonen vorbereiten mit Hilfe der Nähmaschine

    Gerade habe ich im Internet etwas gelesen, was ich wirklich toll
    finde, auf der Seite http://www.justcurves.biz/shopping.htm

    Es geht um die Methode, zwei Appli-Teile zusammenzunähen und dann zu
    wenden. Wir haben das sicher schon alle mal gemacht - Appli-Teil,
    Windelvlies oder Vliesofix oder sonst was - an der Kante entlang
    genäht, Vliesteil eingeschnitten, gewendet, Nähte ausgestrichen, und appliziert.

    Nun habe ich gelesen: zwei gleiche Appli-Teil aus Stoff machen
    (vorsicht, keine gespiegelten Teile verwenden!), diese statt mit
    normalem Faden mit wasserlöslichem Faden zusammennähen, in der
    Naht kleine Öffnung zum Wenden lassen (!), wenden, Nähte
    ausstreichen bzw. bügeln, dann mit wenig Wasser oder Stärkelösung besprühen,
    bügeln, weg ist der Faden, und man hat zwei fertig Appli-Teile!

    Fand ich irgendwie sinnig, die Idee!

    Leichtes Bügelbrett

    Beim nächsten Besuch eines Quiltladens um ein leeres Stoffbrett bitten. Ein Frotteehandtuch um das Stoffbrett wickeln (das Stoffbrett kann auch mit einem Messer auf die gewünschte Länge gebracht werden), mit Sicherheitsnadeln feststecken, fertig ist das wirklich leichte Bügelbrett für Kurs oder Workshop.

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